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Baden-Württemberg weiter ein Gas- und Ölland

Grafik:bdew

Auch wenn ihr Anteil leicht zurück geht, werden die meisten der rund 2,5 Millionen Wohngebäude in Baden-Württemberg mit Öl- oder Erdgas beheizt. Das hat eine aktuelle Studie des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (bedw) ergeben. 38,9 Prozent der Gebäude verfügen demnach über eine Öl-Zentralheizung, weitere 24,9 Prozent über eine Gas-Zentralheizung. Der Anteil der Häuser, die Fernwärme beziehen, ist gegenüber der letzten Studie im Jahr 2019 von 6,1 auf 5,1 Prozent gesunken. Steigerungen gab es hingegen bei den Erneuerbaren Heizungssystemen wie Wärmepumpe von 2,6 auf 6,4 Prozent oder Holz-/Pelletzentralheizung von 3,6 auf 5,1 Prozent. In absoluten Zahlen und auf die 5,2 Millionen Wohnungen im Südwesten umgelegt bedeutet dies, dass rund 2,1 Millionen Wohnungen mit Gas beheizt werden, 1,7 Millionen mit Öl und 0,5 Millionen mit Fernwärme, da diese beispielsweise häufig in größeren Mehrfamilienhäusern zum Einsatz kommt. Wärmepumpen sorgen bereits in etwa einer halben Million Wohnungen für behagliche Temperaturen.

Das Durchschnittsalter der Heizungen in Baden-Württemberg liegt bei 15 Jahren und ist damit im Vergleich zu 2019 (18,3 Jahre) deutlich gesunken. Damit liegt das Land auch deutlich unter dem Bundesdurchschnitt, der bei rund 20 Jahren liegt. Das höchste Durchschnittsalter weisen dabei Ölheizungen mit 17,3 Jahren auf.