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29.01.2020

Frauen kaufen Bäder anders

Grafik: VDS

Frauen verbringen nicht nur mehr Zeit im Bad als Männer, sie legen auch mehr Wert auf ein Badambiente zum Wohlfühlen und Entspannen. Und so wundert das Ergebnis einer forsa-Studie auch nicht, wonach zwar 70 Prozent der Befragten bei Veränderungen im Bad gemeinschaftlich entscheiden, unter den „Alleinentscheidern“ aber deutlich mehr Frauen als Männer das Sagen haben.

Umso positiver ist, dass die Bad-Profis als Informationsquelle vor dem Kauf bei den Frauen tendenziell besonders hoch im Kurs stehen. So hat der Besuch einer Ausstellung des Fachgroßhandels bei 54 Prozent der Frauen den späteren Kauf entscheidend beeinflusst. Das Fachhandwerk spielte sogar eine noch wichtigere Rolle: Bei jeweils 85 Prozent wirkten sich die hier erhaltenen Infos auf den Kauf „etwas“ bzw. „entscheidend“ aus. Im Vergleich: Nur bei 22 Prozent der Frauen und 38 Prozent der Männer waren Familie und Freunde maßgeblich; Infos aus dem Baumarkt brachten es auf 28 Prozent bzw. 33 Prozent.

Wichtiges Wissen für Badberater: Frauen erwarten laut Studie deutlich mehr, wenn es um Qualität und Umfang einer guten Beratung in Sachen Komplettbad-Renovierung geht. Das heißt konkret:
•    62 Prozent wollen einen Berater, der zuhört und die Bedürfnisse erkennt
•    61 Prozent möchten die neuen Badprodukte vor dem Kauf sehen und anfassen
•    54 Prozent fordern nach der Beratung zeitnah ein detailliertes Angebot
•    44 Prozent wünschen einen Vor-Ort-Termin
•    37 Prozent legen Wert auf eine maßgerechte 3D-Planung des Badezimmers

Frauen kaufen Bäder anders – und setzen andere Schwerpunkte. Bei der Ausstattung eines neuen Bades spielen für Frauen vor allem Spiegel, Spiegelschränke und Badmöbel eine wichtige Rolle. Bei Männern stehen dagegen Armaturen, Brauseanlagen und Beleuchtung stärker im Fokus. Während für Frauen Reinigung und Design relevanter sind, achten Männer mehr auf Technik oder Langlebigkeit. Weitgehend einig sind sich beide Geschlechter beim Wunsch nach einem guten Preis-Leistungsverhältnis und nach der Bedienungsfreundlichkeit von Produkten.

Informationen: www.sanitaerwirtschaft.de